RH #199Interview

KRISIUN

Kings of Speed!

Unter den Filigrantechnikern im Death Metal sind sie die Schnellsten. Die brasilianischen Brüder KRISIUN übertreffen sich mit jeder Scheibe aufs Neue und legen mit „Works Of Carnage“ bereits ihren sechsten Oberhammer vor.

Zwischen dem letzten Longplayer „Ageless Venomous“ und dem aktuellen Werk liegen zwei Jahre, die die Band zum ausgiebigen Touren nutzte. Trotzdem hatten KRISIUN-Fans schon früher mit einem neuen Album ihrer Helden gerechnet.

»Stimmt, wir haben uns für unsere Verhältnisse viel Zeit gelassen«, lacht Bassist/Shouter Alex Camargo, der wie seine beiden Brüder für Metal lebt und stirbt, in den Hörer. »Manche Leute meinten, die letzte Scheibe sei etwas überhastet eingespielt worden, was auch nicht ganz falsch ist. Für „Works Of Carnage“ wollten wir uns deshalb mehr Zeit lassen. Besonders der Produktion der neuen Scheibe ist das zugute gekommen.«

Richtig. „Ageless Venomous“ war in puncto Songwriting zweifellos klasse, litt aber etwas unter dem zu sterilen Drumsound. Das sieht Alex inzwischen nicht anders: »Wir wollten damals trotz aller Härte sauber klingen. Man sollte alle Instrumente klar heraushören können, weil wir schließlich nicht einfach nur Krach machen. Es gibt viele Bands, die nur darauf aus sind, so brutal und schnell wie möglich zu spielen, aber nicht darauf achten, dass beim Hörer auch noch was ankommen muss. Wir wollen natürlich genauso aggressiv und heavy sein - aber man soll sich unsere Art von Death Metal auch wirklich anhören können. Auf „Ageless...

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