RH #198Interview

P.O.D.

Die Wunden heilen

Der Weggang von Gründungsmitglied und Gitarrist Marcos Curiel stürzte P.O.D. Anfang des Jahres in eine schwere Krise. Nachdem es kurze Zeit so aussah, als sei dies das Ende der Erfolgstruppe, kam mit Jason Truby doch noch die Rettung. Eigentlich sollte der langjährige Freund der Gruppe nur bei einem einzigen Gig in die Bresche springen, im Endeffekt passte der Ex-Living-Sacrifice-Klampfer aber so gut ins Bandgefüge, dass er direkt auch noch das neue Album „Payable On Death“ mit einspielte.

»Wir fühlen uns wie neugeboren. Jason hat sehr viel frischen Wind in die Band gebracht. Noch vor wenigen Monaten dachten wir, unsere Combo hätte keine Zukunft mehr. Viele Kritiker hatten uns abgeschrieben. Aber jetzt sitzen wir trotzdem hier und dürfen unser neues Album vorstellen«, strahlt Sonny Sandoval bei der Präsentation von „Payable On Death“, dem Nachfolger des Platin-Sellers „Satellite“.

Der Besetzungswechsel ist auf der in den Bay-7-Studios von Rich Costey (Audioslave, Red Hot Chili Peppers) gemixten und erneut von Howard Benson produzierten Scheibe deutlich zu hören. Das verspielte, schwungvolle und mit viel Latino-Flair ausgeschmückte Gitarrenspiel von Marcos wurde durch Jasons eher straighte und trockene Rock-Riffs ersetzt. Der Exotik-Spirit ist immer noch deutlich spürbar, wurde jedoch auf Grund von Trubys Metal-Background in eine erdigere Richtung korrigiert. Zu seinen wichtigsten Einflüssen zählt der inzwischen als festes Bandmitglied etablierte Neuzugang Metallica, Helmet,...

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