RH #198Interview

MNEMIC

Der finale Schlag

Soilwork, Children Of Bodom, Arch Enemy und Nevermore haben die metallische Messlatte 2004 mit ihren aktuellen Scheiben verdammt hoch gelegt. Eine Band, die das vorgegebene Niveau spielend schafft und sogar noch einen draufsetzt, sind die dänischen Newcomer MNEMIC.

Auf seinem Debüt „Mechanical Spin Phenomena“ verschweißt der Fünfer aus Aalborg abgedrehte Prog-Polyrhythmik, dezente Nu-Metal-Anleihen, melodischen Death Metal skandinavischer Prägung und sphärische Schwebeparts zu einem gewaltigen Cyber-Thrash-Cyborg, der dem finalen Schlag in die Fresse gleichkommt und MNEMIC (griechisch für „Erinnerung“) quasi aus dem Nichts an die internationale Speerspitze des modernen Metal katapultiert hat.

Die Ursprünge von MNEMIC und ihrem „Fusion Future Metal“ - wie die Band ihren explosiven Cocktail bezeichnet - liegen allerdings im Todesblei-Bereich, ehe man - inspiriert von Neuzeit-Kommandos wie Meshuggah, Fear Factory und Devin Townsend - anfing, breitgefächerter ans Werk zu gehen.

»Unser Gitarrist Rune Stigart und Drummer Brian Rasmussen haben zusammen in einer Death-Metal-Band angefangen, aber irgendwann hatten sie die Nase voll davon und wollten etwas anderes machen. Mir selbst ging es ähnlich - vor allem, nachdem ich „None“ von Meshuggah gehört hatte, die mich ziemlich beeindruckten«, blendet Gitarrist Mircea Eftemie (ex-Mercenary) zurück. »Wir alle wollen Musik machen, die ihrer Zeit zehn Jahre voraus ist; etwas, das knallhart, aber gleichzeitig dynamisch und nicht so...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen