RH #198Interview

SILBER

Trübsal ade!

Unter dem Namen Weissglut veröffentlichten SILBER bereits zwei hochklassige Longplayer, die durchaus zahlreiche Liebhaber in unseren Breitengraden fanden. Völlig überraschend wechselten die Jungs dann vor etwas über einem Jahr den Bandnamen und die Plattenfirma. Zudem veränderte man ein wenig seinen Stil. Nichtsdestotrotz ist das selbstbetitelte SILBER-Debütwerk abermals ein absoluter Volltreffer mit viel emotionaler Tiefe.

»Für uns ist das eigentlich gar keine Namensänderung«, eröffnet Sänger Tom den lockeren Plausch. »Wir sehen das Ganze als kompletten Neustart. Natürlich finden wir das, was wir mit Weissglut gemacht haben, nach wie vor sehr geil. Aber als wir anfingen, die ersten Stücke für das neue Album zu komponieren, merkten wir, dass wir doch eine ganz andere Richtung einschlugen. Die düsteren Elemente, die bei Weissglut immer eine wichtige Rolle spielten, sind deutlich in den Hintergrund gerückt. Zudem haben wir den Härtegrad spürbar heruntergefahren. Und auch die Texte haben ein ganz anderes Erscheinungsbild. Früher beschrieben wir die Dinge eher aus einem sehr verzweifelten Blickwinkel; inzwischen wirkt alles viel positiver. Die Wut und die Verzweiflung früherer Tage haben sich in Optimismus gewandelt, und dadurch klingen wir unserer Meinung nach kraftvoller als zuvor. Irgendwann stellten wir dann noch fest, dass wir eigentlich gar keinen Keyboarder mehr brauchen, und haben stattdessen lieber einen zweiten Gitarristen in die Band geholt. Wir wollen mehr rocken als Trübsal blasen. Und dann fragten wir uns: Ist das noch Weissglut? Die Antwort war ein deutliches „Nein!“.« ...

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