RH #197Interview

DEW-SCENTED

Kantersieg in der zweiten Halbzeit

Vor wenigen Jahren wurden DEW-SCENTED von der Mehrheit belächelt. Als hoffnungslose Progressive-Thrash-Träumer galten sie, Underdogs auf Lebenszeit. Seit ihrem vorjährigen Album „Inwards“ hingegen jubelt die Szene einstimmig einer knallharten, direkten Thrash-Band zu. Und mit Hilfe des aktuellen Krachers „Impact“ kann Frontmann Leif Jensen den Skeptikern von damals mit Selbstvertrauen und schlagfertigen Argumenten entgegentreten.

Sowohl eure aktuelle Scheibe als auch ihr Vorgänger „Inwards“ sind schnelle, straighte Alben. Früher jedoch standen DEW-SCENTED für wesentlich verspieltere, progressivere Musik. Handelt es sich bei dieser Kurskorrektur um eine natürliche Entwicklung, oder haben wir es mit einem Scheitern des früheren Konzepts zu tun?

 

»Beides. Wir haben im Laufe der Jahre das gefunden, was wir wirklich machen wollen. Die Musik, für die wir jetzt stehen, wollen alle Bandmitglieder. Und wir kommen mit unserem jetzigen Konzept am schnellsten zum Ziel. Hinzu kommt: Früher wechselte das Line-up öfters mal. Mit unserer ´99er Platte „Ill-Natured“ hatten wir versucht, unsere technischen Fähigkeiten komplett unterzubringen. Vielleicht war das aber ein bisschen zu viel des Guten, was wir ganz deutlich bei der Live-Umsetzung merken mussten. Später kamen wir auf den Trichter: je einfacher, desto besser. Wir haben zwar noch immer vertrackte Parts in unseren Songs, allerdings wirken diese flüssiger und logischer. Um ehrlich zu sein: Ich bin kein großer Fan unserer frühen Songs....

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