RH #195Interview

AGENT STEEL

Luzifers Quarkkuchen

Fast vier Jahre haben uns AGENT STEEL auf den "Omega Conspiracy"-Nachfolger warten lassen. "Order Of The Illuminati" ist ein erstklassiges US-Metal-Album geworden. Doch zum Gesamtkunstwerk und einer der ungewöhnlichsten Bands der Szene werden AGENT STEEL erst durch ihre textlichen Konzepte. Frontmann Bruce Hall, der auf "Order Of The Illuminati" phasenweise an seinen Iron-Maiden-Namensvetter Dickinson in absoluter Höchstform erinnert, holt zum Rundumschlag gegen außerirdische Reptilienrassen, heimliche Weltbeherrscher und eine Sonne namens Luzifer aus.

Leicht hatten es AGENT STEEL seit ihrer Reunion vor fünf Jahren nicht. Und auch die Entstehung von "Order Of The Illuminati" stand unter keinem guten Stern. Die Achtziger-Legende war ohne Plattenvertrag, finanzierte das etwas progressiver ausgefallene neue Speed/Power-Metal-Brett letztendlich in Eigenverantwortung per Kredit, um das komplette Album dann bei einem Computer-Crash zu verlieren und ein zweites Mal einspielen zu müssen. Doch die Reaktionen von Fans und Medien waren die harte Arbeit wert. So gab es unter anderem einen hervorragenden vierten Platz im letzten Rock-Hard-Soundcheck.

»Das ist super. Aber auf Platz eins sind tatsächlich Staind?«, entsetzt sich Mikro-Gott Bruce. »Du willst mich wohl schon wieder verarschen! Einige Leute meinten ja, dass du mich bereits im letzten Interview auf die Schippe genommen hättest.«

Vielleicht fanden manche Leser einige Dinge, die du erzählt hast, einfach zuuu abgefahren. Da war...

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