RH #195Interview

EAT THE DAY

Wir sind keine Nu-Metal-Combo!

Nach der Trennung von Limp Bizkit im Herbst 2001 verschwand Wes Borland für einige Zeit von der Bildfläche, um sich musikalisch neu zu orientieren. Zusammen mit seinem Bruder Scott und Schlagzeuger Greg Isabella, die ihm schon beim freakigen Side-Project Big Dumb Face zur Seite standen, gründete er EAT THE DAY und spielte 18 neue Stücke ein.

»EAT THE DAY ist keine Nu-Metal-Combo mit Rap-Gesang«, macht Wes Borland bei seinem Anruf aus London, wo er gerade mögliche Sänger für seine Truppe antestet, unmissverständlich klar. »Mir ist es wichtig, einen Frontmann zu haben, der wirklich gut singen kann. Seine Stimme soll dramatisch, launisch, poetisch und einzigartig klingen. Am liebsten wäre mir ein vollkommen unbekannter Typ, der mit seinem Gesang an Jeff Buckley, Thom York, Trent Reznor, Mike Patton oder Maynard James Keenan erinnert.

EAT THE DAY ist nicht die Fortsetzung meiner früheren Projekte. Goatslayer und Big Dumb Face waren für mich keine musikalischen Entwicklungen, sondern einfach nur Nonsens-Bands, die nichts mit dem emotionalen Tiefgang und der Ernsthaftigkeit meiner neuen Combo gemeinsam haben. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, wie ein Abenteurer neue musikalische Territorien zu erobern. Es sollen ganze Horizonte ambitionierter Klänge entstehen, weite Sound-Landschaften, die sowohl Rock- als auch Elektro-Elemente enthalten dürfen. Die Samples, die man sich auf unserer Homepage anhören kann, sind härter als die neueren Lieder, die zum Teil an melancholische...

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