RH #195Interview

Bombardiert Mecklenburg!

Fünf Tipps, wie die Musik-Industrie aus der Krise kommen kann.

CD-Brenner? mp3-Files? Wirtschaftskrise? Dieter Bohlen? Jon Olivas Jogginghose? Zu hohe CD-Preise? Unfähige A&R-Menschen? Alles Unfug! Die wahren Gründe für den Niedergang der Musikindustrie finden wir in all dem teuren Schnickschnack, dem die jungen Menschen verfallen sind. Sagt auch der amerikanische Kulturexperte und Friedensaktivist Adolf Rumsfeld. Rock Hard veröffentlicht exklusiv Auszüge aus Rumsfelds Musikkonsumenten-Marshallplan für ein melodisches Deutschland.

 

 

1. GOTHICS

Beruf: meist Student und/oder Mamakind

 

Schleichen immer aufgetakelt herum und sind ständig knapp bei Kasse. Die täglichen Sixpacks Haarspray, unzähligen PVC-Stringtangas, der Rotwein, das stündliche Patchoulifass, die schwarzen Kerzen, die immensen Telefonkosten fürs Chatten in elektronischen Darkrooms der Marke „Besorg´s mir im Dunkeln, Gote!“ oder „rotweinstammtisch.de“ (Goten sind so zerbrechlich und menschenscheu, dass sie nur per PC kommunizieren), die Eintrittskohle für Fetisch-Clubs und fürs Wave-Gotik-Treffen kosten halt jede Menge Kohle. Für CDs bleibt nix übrig. Höchstens für Lacrimosas „Fassade“.

Wie kann man Goten zum CD-Kauf zwingen? Kosten-Umverteilung! Und das geht so:

Autobomben in Nähe aller X-Tra-Klamottenläden positionieren. Wie man das macht? Antifa fragen. Außerdem kann die Antifa gleich noch Flyer verteilen: „Schwarze Kluft ist der braunen farblich sehr ähnlich - Deutschland verrecke!“ Adolf Rumsfeld...

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