RH #195Interview

MYSTIC CIRCLE

Die Höllentore öffnen sich

Leise knarrend öffnet sich das Tor – zur Hölle? Die Dunkelheit des steilen Treppenaufgangs verschlingt mich wie das Maul eines gigantischen Untiers. Riecht auch so... Die Stufen unter meinen Füßen fühlen sich seltsam weich an... Moos? Vermoderndes Unterholz?? Fleisch??? Plötzlich ein Licht und... Musik!?

Tatort der Listening-Session ist der großzügig ausgebaute Keller des Cream-Studios in Frankfurt-Oberrath. Stefan, Alex und Mark alias Ezpharess, Necrodemon und Beelzebub können sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. Die lästige, aber stetig kleiner werdende Gemeinde der Bandhasser wird es diesmal schwer haben, des Teufels Schamhaar in der Suppe zu finden. Verdammt schwer!

Stefan: »Auf „Open The Gates Of Hell“ haben wir spielerisch einfach ein völlig neues Level erreicht. Wir haben geprobt wie die Verrückten. „Damien“ war ein gnadenlos schnelles Album, aber auf die Dauer wird reines Gebolze langweilig.«

Langweilig klingt das neue MYSTIC CIRCLE-Album keineswegs – ganz im Gegenteil. Fans und solche, die es noch werden wollen, können sich auf das abwechslungsreichste und sicher auch beste Album der Band freuen. Besonders Drummer Alex hat sich unglaublich gesteigert.

»Wir haben Jahre gebraucht, um dieses Niveau zu erreichen«, erklärt Stefan nicht ohne Stolz. Und tatsächlich: Die fette Achtziger-Jahre-Produktion passt perfekt zu der geilen Mixtur aus Black- und Old-School-Thrash/Death-Metal. Here we go:

 

* ´Satanic Rituals´: Der wuchtige Opener zeigt gleich, wo es lang...

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