RH #194Interview

NEVERMORE

Rendezvous im Leichenschauhaus

Wohl kaum ein Album wird von der Metal-Crowd so sehnsüchtig erwartet wie der neue Neun-Tracker der Seattle-Sippschaft NEVERMORE. Kein Wunder: Der Vorgänger „Dead Heart In A Dead World“ war ein Ausnahmewerk mit Legenden-Charakter und katapultierte das sympathische Power-Quartett endgültig in die erste Liga.

Entstanden ist „Enemies Of Reality“, der am 28. Juli erscheinende sechste Release der Truppe, im heimischen Seattle. »Wir konnten es uns finanziell nicht erlauben, irgendwo anders aufzunehmen. Das ist alles, was ich dazu sagen will«, berichtet der leicht verbittert klingende Frontmann Warrel Dane, während die Spatzen vom Dach ein Liedchen namens „Budgetkürzung“ pfeifen. An den Knöpfchen im „Studio Seven“ saß der ehemalige Queensryche-Gitarrist Kelly Gray, und dessen Produktion ist denn auch das einzig Enttäuschende an Longplayer Nummer fünf. Zwar braten die „Feinde der Realität“ immer noch knackiger als das Gros der Konkurrenz; mit dem fein justierten, von Andy Sneap in Texas zurechtgebogenen Gourmet-Sound des Vorgängers „Dead Heart In A Dead World“ können die neun Neuen aber zu keiner Sekunde mithalten. Das Wichtigste ist allerdings immer noch das Songwriting. Und in dieser Hinsicht begeistert „Enemies Of Reality“ spätestens nach dem dritten Durchlauf.

 

Im Einzelnen dürfen sich alle Neverheads auf folgende Juwelen freuen:

* Den Titelsong ´Enemies Of Reality´, der das recht kurze, gerade mal 41-minütige Album eröffnet, hat die Band bereits letztes Jahr auf dem...

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