RH #194Interview

DROPKICK MURPHYS

Zirkus auf Rädern

Mit seinem vierten Album „Blackout“ hat das Septett aus Boston erneut eine Langrille zusammengestellt, die mit ihrem rasanten Mix aus Punk, Hardcore und Irish Folk garantiert den passenden Song für jeden Fan von Guter-Laune-Musik parat hält.

Nicht nur in musikalischer Hinsicht beschreiten die Querdenker ungewöhnliche Wege. Die gängige Strategie von Albumveröffentlichung und anschließender Tournee stellen sie auf den Kopf und machen fast zwei Monate vor Veröffentlichung von „Blackout“ einen Abstecher nach Europa, um ihren Fans die ersten neuen Songs zu präsentieren.

»Unsere Plattenfirma wollte uns auf einen Promo-Trip holen, also schlugen wir vor, ein paar Shows zu spielen«, erklärt Bassist und Sänger Ken Casey kurz vor dem Gig im Dortmunder Soundgarden.

Einen gewissen Druck wollen sie nicht leugnen, schließlich hatte „Sing Loud, Sing Proud“ den DROPKICK MURPHYS auch außerhalb der Punk-Szene Tür und Tor geöffnet.

»Der Druck wird weniger von anderen ausgeübt. Man ist selbst sein größter Kritiker«, erklärt Frontmann und Sänger Al Barr.

An der Arbeitsweise zu „Blackout“ hätten sich zwei gravierende Faktoren geändert: Nachdem sich das aktuelle Line-up erst um die Aufnahmen zu „Sing Loud, Sing Proud“ gefunden hatte, konnten sie für „Blackout“ zum ersten Mal intensiv Zeit im Proberaum verbringen. Ferner wurde „Blackout“ an einem Stück aufgenommen, statt wie sein Vorgänger mit Unterbrechungen für Tourneen. Ken erzählt, warum die klassische Albumaufnahme auch Nachteile birgt:

...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen