RH #194Interview

MELECHESH

Auf Pilgerfahrt mit Darth Vader

Zu einer der aufregendsten und faszinierendsten Kapellen dieser Tage zählen zweifelsohne MELECHESH, die Erfinder des Mesopotamian Metal. Auf ihrem dritten Album "Sphynx" lässt es die mittlerweile nach Holland und Frankreich umgesiedelte Multikulti-Formation aus dem Nahen Osten wieder vehement krachen. Wüstensand vermischt sich mit Feuerstürmen, wenn Absu-Drummer Proscriptor den fliegenden Teppich anwirft.

MELECHESH? Waren das nicht diese Verrückten mit dem Faible für Mesopotamien? Nun, das stimmt natürlich, wäre aber in der Tat etwas zu einfach gestrickt.

Bandleader Ashmedi bringt es da schon besser auf den Punkt: »Wir sind nicht gekommen, um nur Musik zu machen; wir sind gekommen, um einen völlig neuen Musikstil zu erfinden - Mesopotamian Metal.«

Diesen Stil zu erklären, mag auf dem Papier etwas unspektakulär klingen, aber wenn dieser Sound zum ersten Mal durch deine Ohren flutet, wird dein Nacken davon nur Millisekunden später erfahren.

Aus dem Mund des Erfinders klingt das dann so:

»Mesopotamian Metal ist die Essenz aller extremen Metal-Stilarten, allerdings mit einem fundamentalen Unterschied: dem Schlagzeug. Wir arbeiten ausschließlich mit arabischen Rhythmen. "Arabisch" ist in diesem Zusammenhang zwar etwas allgemein gefasst, aber ich möchte, dass sich die Leser darunter etwas vorstellen können.«

Und genau diese Rhythmen sind tatsächlich so markant, so unverwechselbar, dass MELECHESH spätestens seit ihrem 2001er Werk "Djinn" im Underground für reichlich Furore...

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