RH #194Interview

SUNRIDE

Auf in den heißen Süden!

SUNRIDE aus Finnland sind nicht nur retro as fuck - Monster Magnet, Kyuss, Fu Manchu, Black Sabbath, Spiritual Beggars, C.O.C. und Konsorten sei Dank -, sondern auch so gut, dass man sich mit dem zweiten Longplayer "Through The Red" im letzten Soundcheck nur der neuen Grave-Digger-Scheibe geschlagen geben musste.

Dabei soll die Band aus der etwa 250 Kilometer nördlich von Helsinki gelegenen Universitätsstadt Jyväskylä in ihrer Frühphase eher Death-Metal-artigen Klängen gefrönt haben.

»Das ist so nicht ganz richtig. In unserer Jugend haben wir in der Tat viel Death Metal gehört. Besonders Entombed, Carcass und At The Gates. Mit SUNRIDE haben wir uns vom Start weg an einem ziemlichen Mischmasch aus verschiedenen Stilrichtungen versucht. Dabei hat unser damaliger Frontmann allerdings mehr gegrowlt als gesungen. Witzigerweise war unser jetziger Sänger Jani Peippo früher auch mal bei einer Todesblei-Combo«, gibt der Gitarrist des Quintetts, Wille Naukkarinen (25), für schlappe 3,5 Cent pro Minute (es lebe die 01083!) via Telefon zu Protokoll. »Am stärksten haben uns Entombed und die finnische Combo Xysma beeinflusst, die vor fünf Jahren leider die Segel gestrichen hat, obwohl uns die Medien meistens mit Monster Magnet, Kyuss und Konsorten in eine Schublade packen. Ansonsten höre ich momentan bevorzugt hypnotischen Krach von Neurosis und die neue Scheibe unserer schwedischen Kumpels Dozer.«

Was mir an SUNRIDEs Symbiose aus groovig-psychedelischem Stoner-Rock, Metal und einer...

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