RH #194Interview

SEVENDUST

Abgefuckte Profi-Sportler

In Amerika sind SEVENDUST Superstars mit Multi-Platin-Verkäufen. Davon kann bei uns noch keine Rede sein. Die Deutschland-Veröffentlichung des in Amerika bereits 2001 erschienenen Drittwerks "Animosity" sollte der Band um den schwarzen Sänger Lajon Witherspoon allerdings auch hier zu Lande mehr Aufmerksamkeit bescheren, denn sie klingt modern, ohne dabei auf den trendigen Nu-Metal-Zug aufzuspringen.

Drummer und Sprachrohr Morgan Rose, der übrigens mit der ehemaligen Coal-Chamber-Bassistin Rayna Foss verheiratet ist, steht zum fast zwei Jahre alten Album Rede und Antwort, während er mit seinen Bandkollegen schon wieder im Studio weilt, um am Nachfolger zu arbeiten.

»Wir stecken gerade mitten in den Aufnahmen und haben bereits vier Songs fertig. Bis jetzt läuft alles völlig reibungslos. Das neue Material wird noch melodiöser ausfallen, ohne dabei die nötige Härte vermissen zu lassen. Nach der ersten Recording-Session hier in Atlanta werden wir wahrscheinlich nach Florida gehen, um das Album dort fertig zu stellen. Solch ein Ortswechsel bringt wieder neuen Schwung in die Angelegenheit.«

Nehmt ihr die neue Scheibe wieder mit dem von "Animosity" bewährten Produzenten Ben Große (u.a. Filter, Fuel) auf?

»Nein, wir arbeiten diesmal mit Butch Walker. Er hat unsere ersten Demos produziert, die uns den Plattenvertrag eingebracht haben. So gesehen gehen wir wieder zu unseren Anfängen zurück. Zwar hat er auch Avril Lavigne produziert, aber es besteht deshalb keine Gefahr, dass wir...

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