RH #193Interview

THE DONNAS

Fleisch in den Fingern

THE DONNAS! Weiblich, jung, charmant. Und rocken können sie auch. Doch die wichtigste Message von Brett Anderson (v.) und Torry Castellano (dr.) alias Donna A. und Donna C. lautet: Es gibt Hoffnung für die diversen Übergewichtigen in der Rock-Hard-Redaktion.

Der fünfte Longplayer „Spend The Night“ klingt trotz neuen Majordeals und deutlich längerer Aufnahmezeit einen Tick frischer als einige frühere Scheiben der US-Damen.

»Wir haben sogar noch an Power zugelegt«, strahlt Frontfrau Brett selbstbewusst und lümmelt sich auf ein gemütliches Sofa im Hamburger EastWest-Records-Büro. »Dennoch behaupten manche Leute, das Album sei total überproduziert und glatt gebügelt. Die scheinen echt 14 andere Songs gehört zu haben.«

Besteht denn wenigstens Einigkeit darüber, dass ihr auf „Spend The Night“ weniger AC/DC-Riffs verarbeitet als früher?

»Nö. Wir haben mehr AC/DC-Riffs denn je«, widerspricht die überraschend zerbrechlich wirkende Schlagzeugerin Torry und grinst frech.

Brett: »Jemand, der mit AC/DC aufgewachsen ist, wird allerdings weniger Parallelen hören als Menschen, die jedes Rock´n´Roll-Riff automatisch mit AC/DC gleichsetzen.«

Für mich klingt ihr eh mehr nach Mittachtziger-Girlschool als nach irgendwem anders.

Torry: »Mit Girlschool werden wir sehr gern verglichen. Es ist deutlich besser, als zum Beispiel mit den Runaways in einen Topf geworfen zu werden. Denn das passt nun wirklich nicht. Auch wenn wir auf manchen Fotos so aussehen.«

Ihr habt trotz eures zarten Alters...

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