RH #193Interview

EVANESCENCE

Think pink!

EVANESCENCE gehören zu den erfolgreichsten Rock-Newcomern der letzten Jahre. Die US-Shootingstars haben in ihrer Heimat für ihr Debüt „Fallen“ mittlerweile ´ne fette Platin-Platte eingesackt, spielen vor rappelvollen Häusern und sind im Moment der am heißesten gehandelte Tipp in Sachen Superstars von morgen. Und das, obwohl die Arkansas-Truppe nix mit typischen Casting-Combos zu tun hat und sowieso eher europäisch klingt - was heutzutage im Land der unbegrenzten Stumpfheit bekanntlich KEIN Kompliment ist.

Amy Lee, gerade mal 21 Jahre alt, hat alles im Griff. Die zierliche und wirklich hübsche Frontfrau der US-Shootingstars EVANESCENCE entpuppt sich zwar als überraschend eloquent, smart, weltoffen und aufgeklärt, hat sich ein bisschen kindliche Vorfreude aber bewahrt: »Wir wollen unbedingt noch den Dom sehen. Es ist eh unglaublich toll, endlich mal in Europa zu sein«, erzählt die gut gelaunte Sängerin im Kölner Hilton-Hotel, und die zuständige Promoterin der Plattenfirma verdreht still und heimlich die Augen, weil sie nicht weiß, wo sie dafür zwischen unzähligen Interviews und einem noch anstehenden Auftritt bei Vivas Hupfdohlen-Sit-in „Interaktiv“ die Zeit hernehmen soll.

Überhaupt sind sämtliche Termine mit der heißen Nadel gestrickt, da es zwei Tage vor dem heutigen Gesprächsmarathon noch geheißen hatte, die Band aus Little Rock/Arkansas (Amy: »Da gibt´s nur Death Metal oder seltsame Mucke für alte Leute.«) hätte auf Grund des gerade stattfindenden US-„Präventivschlags“...

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