RH #193Interview

GURD

Erfolg ist relativ

Smarte Antworten statt hohler Phrasen, Bescheidenheit statt Maulhurerei, Witz und Ironie statt Humorlosigkeit: Mit GURD-Maestro V.O. Pulver zu plaudern, war schon immer eine äußerst kurzweilige Angelegenheit. Zumal der sympathische Schwyzerdütsche auch als Musiker und Songschreiber ´ne Wucht ist. Auf seinem sechsten Langeisen klingt das Quartett wie eine thrashige Version der New Yorker Groovegiganten Prong.

V.O., das wievielte Label deiner Karriere ist Diehard eigentlich, bei denen kürzlich eure neue Scheibe „Encounter“ erschienen ist? Davor warst du ja schon einige Jährchen mit Carrion und Poltergeist aktiv...

»So viele waren es eigentlich nicht. Mit Carrion war ich bei Gama, mit Poltergeist von Anfang an bei Century Media, dann bei Major Records mit GURD, dann wieder bei Century Media, und jetzt bin ich bei Diehard. Das macht zusammen vier Labels. Musiker habe ich deutlich mehr verbraten.«

Hast du in all den Jahren nie daran gedacht, die Flinte ins Korn zu werfen? Es ist doch sicher frustrierend, wenn sich der Erfolg einfach nicht einstellen will. Viele Platten haben GURD ja leider nie verkauft.

»Eigentlich nur einmal richtig, und das war 1998 nach der letzten Tour mit Pro-Pain, als alle abgehauen sind. Im Endeffekt habe ich dann aber doch mit meinem Nebenprojekt Powderrose, einer Mischung aus TripHop und Drum´n´Bass mit harten Gitarren, auf einem Kleinstlabel hier in der Schweiz just for fun weitergemacht. Ohne Musik kann ich halt nicht leben.«

Glaubst du noch daran,...

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