RH #192Interview

MARILYN MANSON

Micky Maus verbrennt ihr Klavier

Scharlatan, Revoluzzer oder einfach nur ein kalt kalkulierender Paradiesvogel, der sich als Berufs-Provokant vor allem im puritanischen Amerika eine goldene Nase verdient? Was genau im schwarzen Herzen von Tausendsassa Brian Warner alias MARILYN MANSON vorgeht, wissen nur Gott, der Teufel und Manson selbst. Tatsache ist jedoch, dass der exzentrische Rock´n´Roll-Nosferatu mit Wohnsitz Hollywood zu den faszinierendsten Entertainern gehört und es versteht, die Öffentlichkeit wie kaum ein zweiter Musiker in Atem zu halten.

Was einst mit "Portrait Of An American Family" als schräg-obszönes Rebelrock-Theater mit B-Film-Charakter begann, hat sich über die Jahre zu einem Multimedia-Phänomen entwickelt, das den ursprünglichen Bandrahmen längst gesprengt hat. So hat sich Manson seit dem Release von "Holy Wood (In the Shadow Of The Valley Of Death)" als Maler profiliert. Seine erste Vernissage in L.A. lockte 3.000 Leute an. Ein Original-Warner kann 30.000 Dollar und mehr kosten. Außerdem wirkte er in den Filmen "Beat The Devil" und "Party Monster" als Schauspieler mit, gründete sein eigenes Label Posthuman Records und schrieb einen Teil der Filmmusik zu "Resident Evil" - Letzteres zusammen mit Ex-Shotgun-Messiah/KMFDM-Musiker Tim Skold, der seither permanent in die Manson-Mansion eingezogen ist.

Womit wir beim neuen Album der Band MARILYN MANSON angelangt wären: Nachdem man die Fans über die letzten 18 Monate mit diversen Soundtrack-Beiträgen bei Laune hielt, für Rob Zombies...

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