RH #192Interview

LIMP BIZKIT

Auf den Spuren von The Who

LIMP BIZKIT-Boss Fred Durst lud uns zu einer Listening-Session des neuen, am 16. Juni erscheinenden Albums in die Interscope-Studios nach Santa Monica ein und überraschte mit Songs, die man den Nu-Metallern niemals zugetraut hätte.

 

Obwohl Durst bis vorletzte Woche in New York weilte, um der Scheibe mit Mixer Andy Wallace den letzten Schliff zu verpassen und das Mastering zu überwachen, hat der „Chocolate Starfish...“-Nachfolger noch immer keinen Namen, und Durst hadert nach wie vor damit, welche der 19 aufgenommenen Songs nun mit auf die Scheibe sollen.

Dass der umstrittene Fronter nichts überstürzen will, kann man ihm kaum verübeln. Schließlich ist der neue Longplayer der wichtigste in der Bandgeschichte - das Album, das LIMP BIZKIT als ernst zu nehmende Rockband im Post-Rap-Metal-Zeitalter etablieren könnte oder den Hassern die Munition liefert, um die Gruppe endgültig zu begraben.

Gleich der erste Song, den DJ Fred einschmeißt, ist eine faustdicke Überraschung: stimmungsvolle Akustikgitarren, unterlegt von warmen Sub-Bässen, und eine helle, klare Stimme, die eine bekannte Melodie singt: "You don't know what it's like to be the bad man, to be the sad man." LIMP BIZKIT covern tatsächlich 'Behind Blue Eyes' vom '71er The-Who-Klassiker „Who's Next“! Fred hat einen mehr als passablen Roger Daltrey drauf, und ein cooles TripHop-Einschiebsel im Mittelteil macht das Ganze zeitgemäß. Brillant inszeniert, aber lange nicht der einzige Überraschungsmoment unter den insgesamt zehn...

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