RH #191Interview

KKLEQ MUZZIL

Kkloqwork Orange

Mit ihrer Demo-EP „Abstract Reaction“, den beiden Longplayern „The Fishers For Souls“ und „Circus Of Fear“ sowie einer Europa-Tour 1997 im Vorprogramm von Psychotic Waltz erspielten sich die L.A.-Prog-Avantgardisten Civil Defiance bei uns eine kleine, aber eingeschworene Fanschar, die nun mehr schon seit bald vier Jahren auf ein neues Lebenszeichen wartet. Damit ist es nun - unter neuem Etikett - vorbei.

Multitalent Gerry Nestler greift dieser Tage zusammen mit seinem langjährigen Bassisten Juan Perez und Drummer George Hernandez unter dem Namen KKLEQ MUZZIL (frei übersetzt: „das Mischen eklektischer Ideen“) wieder ins Geschehen ein und dürfte mit dem gleichnamigen Debüt (siehe Stahlkocher-Review in RH 187) bei Freunden harter, unorthodoxer Klänge auf ein offenes Ohr stoßen.

Obwohl die KKLEQ MUZZIL-Songs unverkennbar die Handschrift von Nestler tragen, besteht ein wesentlicher Unterschied zu Civil Defiance - auch wenn die Grindschote ´Shower Of Radiance´ an das Carcass-verliebte ´Swarm´ von der EP erinnert oder ´The Opened Sea´ so etwas wie das Pendant zum grandiosen ´Man In The Moon´ auf „The Fishers For Souls“ darstellt.

»Ja, das ist wohl so eine Angewohnheit von mir - ich muss immer etwas in dieser Art auf einem Album haben. Etwas Gefühlvolles, Emotionales«, sieht Gerry die Parallelen zu den beiden Epics. »Und die Grind-Sachen kann ich bringen, weil wir jemanden wie George in der Band haben, der diese jugendlich-ungestüme Art mitbringt. Man kommt einfach an einen...

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