RH #191Interview

THE HAUNTED

Gewalt ist Unterhaltung

Sie sind die mit Abstand größte Hoffnung im Thrash Metal und düsen beinahe ununterbrochen in der Weltgeschichte rum, um ihre messerscharfen Kracher überall abzufeuern. Bandsprecher und Riffmeister Jensen präsentiert sich im Gespräch mit Mühlmann bestens gelaunt. Nur die ständigen Slayer-Vergleiche stören ihn.

Eine Menge Fans und Journalisten hievten euer Zweitwerk „The Haunted Made Me Do It“ auf eine Stufe mit „Reign In Blood“ und bezeichneten euch als die legitimen Erben von Slayer. Kann es sein, dass euch dieses Kompliment eher geschadet als genutzt hat? Die Erwartungshaltungen an „One Kill Wonder“ waren sicherlich riesig, und der Druck, der auf euch lastete, dürfte unmenschlich gewesen sein.

»Wir haben die ganzen Slayer-Vergleiche zu keinem Zeitpunkt ernst genommen. Wie sollten wir auch? Die alten Slayer-Klassiker werden für immer unerreicht bleiben, und deshalb sollte erst gar keine Band versuchen, in die Fußstapfen der Totschläger zu treten. Andererseits ist es sehr einfach, eine Band mit Slayer zu vergleichen, wenn sie einen ähnlichen Drive hat und mit diesem halbklaren Gitarrensound aufwartet. Slayer haben keinerlei Copyrights auf dieses Tucke-tucke-tucke-Drumming und auch nicht auf Thrash Metal im Allgemeinen. Aus diesem Grund ist es nicht fair, jede Thrash-Band mit Slayer zu vergleichen. Genauso wie es dumm ist, jede rifflastige Rock´n´Roll-Band in Verbindung mit AC/DC zu bringen.«

Ihr seid allerdings eine der ganz wenigen Bands, die bei all den...

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