RH #191Interview

THE DUSKFALL

Wheelie auf dem Eis

Deather und Blackies aus Nordschweden belegen ein ganz eigenes Kapitel in den Geschichtsbüchern. Vom Hype um die Stockholmer und Göteborger Szene haben nur die wenigsten Bands profitiert. Trotz klangvoller Namen wie Naglfar oder Bewitched haben die Ecken, die Kanten und die nötige Portion nordischer Trotzigkeit bislang erfolgreich jede Kommerzialisierung des hohen Nordens verhindert.

THE DUSKFALL sind aus der Asche von Gates Of Ishtar entstanden. Sie schmettern ihre Version des Death´n´Roll mit so viel Inbrunst in die Heide, dass in Lulea und Umgebung die meisten Murmeltiere vorzeitig den Winterschlaf abbrechen mussten. Der blonde Hüne Mikael Sandorf macht aber einen sehr ausgeschlafenen Eindruck. Bemerkenswert, denn bei durchschnittlich zwei Stunden Sonnenschein ist seine Heimat zurzeit alles andere als eine Reise wert.

»Wir haben hier oben unseren eigenen Rhythmus gefunden. Die Platten der Bands erscheinen meistens im Frühjahr oder Sommer. Den Winter über kann man einfach gar nichts machen; proben und Songs schreiben ist oft die einzige Alternative.«

Bei THE DUSKFALL hat sich diese Prozedur allerdings über vier lange Winter hingezogen. Der Axtschwinger holt daher etwas weiter aus:

»Bei Gates Of Ishtar war die Luft einfach raus. Wir hatten uns dauernd in der Wolle; außerdem hat uns unser altes Label Invasion Records übel abgezockt. Das war dann das Ende. Ich habe THE DUSKFALL aus diesem Frust heraus gegründet. Mir schwebte etwas anderes vor, musikalisch wie textlich.«...

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