RH #191Interview

DOZER

Die Alpen haben Augen

Nicht nur ihr Bandname erinnert an einen Bulldozer, auch der Sound der schwedischen Doppelkopf-Runde DOZER hat Plattwalz-Qualitäten. Seit acht Jahren ebnen die Börlange-Boys bereits europäische Clubs ein und können in puncto Durchschlagskraft mittlerweile sogar mit gefürchteten Abrisskommandos wie Monster Magnet mithalten.

Als Sänger Fredrik Nordin und Leadgitarrist Tommi Holappa in unsere Redaktionsräume gestromert kommen, ist von dem unwiderstehlichen Drive ihrer aktuellen Dampframme „Call It Conspiracy“ allerdings wenig zu spüren. Das grenzdebile Klaus-Meine-im-Astronautenanzug-Foto im Flur löst bei Fredrik einen röchelnden Lachkrampf aus, keine zehn Sekunden später hockt er sich jedoch mit ausdrucksloser Miene neben seinen Bandkollegen und schweigt mit ihm um die Wette.

»Na ja, mit Bier würde dieses Interview sicherlich etwas anders laufen«, grinst er entschuldigend nach der ersten Cola Light. »Wir sind halt Skandinavier. Außerdem haben wir ´ne höllische Anreise hinter uns. Irgendwie hatten wir nicht geschnallt, dass der Flughafen Frankfurt-Hahn nicht in der Nähe von Frankfurt liegt, und als wir mitten in der Nacht noch einen Bus Richtung Köln erwischten, war die Autobahn stundenlang wegen Eisglätte gesperrt.«

Nach ein paar weiteren Koffein-Aufputschern und der Hälfte von Herrn Kupfers formidablem Geburtstagskuchen ist das Duo aber endlich so weit aufgetaut, dass es ein paar Statements zur neuen CD abgeben kann:

»„In The Tail Of A Comet“ und „Madre De Dios“ waren...

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