RH #190Interview

JOURNEY

Red, hot & heavy

Viel Klavier, pompöse Keyboardsounds und schmeichelnde Widerhakenmelodien: Seit 28 Jahren verdrängen JOURNEY mit ihrer Musik jedes noch so kleine Trübsalwölkchen vom Seelenhorizont. Die aktuelle EP "Red 13" ist diesbezüglich keine Ausnahme, angesichts der Besinnung auf wieder entdeckte Rockwurzeln aber eine willkommene Überraschung.

»Es ist schon lustig«, kommentiert das musikalische Herz von JOURNEY, Gitarrist Neal Schon: »Wir bekommen fast ausschließlich positive Rückmeldungen auf "Red 13". Dabei wären diese Aufnahmen um Haaresbreite niemals regulär in den Handel gekommen! Geplant war, die EP ausschließlich auf unseren Konzerten und über unsere Website zu verkaufen.«

Es wäre wirklich jammerschade gewesen, wenn nur Fans mit US-Wohnsitz oder dicker Kreditkarte das aufs Wesentliche beschränkte Songmaterial von "Red 13" zugänglich gewesen wäre. Denn das zwischengeschobene Songmaterial zeigt überdeutlich: JOURNEY erfreuen sich anno 2003 größter Vitalität. Die legendäre US-Band präsentiert sich so natürlich rau und gitarrenorientiert wie schon lange nicht mehr - ein gefundenes Fressen für die Wegbegleiter der Band, denen das gute, aber doch arg konstruiert wirkende letzte Album "Arrival" auch heute noch schwer im Magen liegt.

Auch Neal Schon ist sich deutlicher Veränderungen bewusst: »"Red 13" wurde ganz und gar für die Konzertumsetzung geschrieben. Wir mussten uns zum ersten Mal seit sehr langer Zeit nicht den geringsten Gedanken über radiotaugliche Songs und mögliche...

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