RH #190Interview

DREAM EVIL

Könige unter Druck

Wer bislang dachte, DREAM EVIL seien lediglich ein zur Selbstbefriedigung eines erfolgreichen Produzenten ins Leben gerufenes Bandvehikel, dürfte seine Meinung spätestens jetzt revidieren. Denn nicht mal ein Jahr nach dem Debüt steht mit „Evilized“ schon der zweite Longplayer der Schweden in den Läden. Und auch die Live-Feuertaufe hat die von Fredrik Nordström ins Leben gerufene Truppe bereits mit Bravour bestanden.

Der Erstling „DragonSlayer“ war ein Einstand nach Maß. Die Fachpresse überschlug sich regelrecht vor Begeisterung, und auch die stets hungrige Melodic-Metal-Meute nahm die Platte dankbar auf. Ein Erfolg, von dem die Band quasi überrollt wurde.

»Natürlich waren wir von diesen fantastischen Reaktionen mächtig überrascht«, erinnert sich Gitarrist Gus G. alias Kostas Karamitroudis. »Wir waren uns durchaus der Tatsache bewusst, dass wir ein starkes Album aufgenommen hatten. Dass das Ding aber dermaßen einschlagen würde, hätten wir echt nicht erwartet. Rund um den Globus gab es eigentlich fast nur positive Reviews, was uns die Chance eröffnet hat, auf einigen großen Festivals aufzutreten und sogar zwei Shows in Japan zu spielen.«

Große Erfolge zu Beginn einer Karriere können eine Band aber auch mächtig unter Druck setzen. Alle Welt erwartet in der Regel nämlich einen noch besseren, zumindest aber gleichwertigen Nachfolger.

»Ich selbst fühlte mich zunächst schon unter Druck gesetzt und war mir nicht sicher, ob wir wieder eine derart gute Platte hinkriegen würden. Als...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen