RH #190Interview

OSI

Proggige Propaganda

Solange es noch Bands wie OSI gibt, muss es einem nicht angst und bange um eine ehrliche Weiterentwicklung des Genres werden. Kevin Moore (ex-Dream Theater, Chroma Key), Mike Portnoy (Dream Theater) und Jim Matheos (Fates Warning) haben mit ihrem ersten Album - unterstützt von diversen Gastmusikern - einen genreübergreifenden Leckerbissen abgeliefert, der sich mehr als hören lassen kann. Jim Matheos, Initiator und Gitarrist der Prog-All-Stars, plauderte mit uns über Fans, Musik und Politik.

Jim, ihr habt einen recht kontroversen Namen für das Projekt gewählt.

»Das „Office Of Strategic Influence“, wofür OSI ausgeschrieben steht, wurde nach den Anschlägen vom 11. September im Pentagon eingerichtet und lässt sich vielleicht am ehesten mit dem Begriff „Propagandaministerium“ beschreiben«, erläutert der Nachfahre griechischer Immigranten.

Wenn es „nur“ das wäre: So sickerte z.B. kürzlich durch, dass neben „weißer“ Propaganda, die auf Tatsachen beruht, auch „schwarze“ Kampagnen mit gefälschten Informationen durchgeführt werden sollen. Als ob wir es nicht schon immer gewusst hätten.

»Es ist wirklich ironisch, dass ein Land wie die USA so ein Ministerium einrichten muss, um im Ausland besser dazustehen. Das hat nichts mehr mit dem ursprünglichen amerikanischen Traum zu tun.«

Würdest du sagen, dass das politische Klima in den Vereinigten Staaten der Regierung gegenüber inzwischen etwas kritischer geworden ist?

»Ich kann sicherlich nicht für die ganze amerikanische...

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