RH #190Interview

ASTROSONIQ

Stoned auf´m Bau

Mal ehrlich: Welches Land ist, wenn man alle Umstände berücksichtigt, die perfekte Heimat für Stoner-Bands? Richtig: Holland. Auch wenn das geografisch nicht ganz korrekt formuliert ist - ASTROSONIQ aus Oss bei Groningen wird es wenig stören. Verstärker kotzen Wüstensand, die Space-Turbine rotiert mit 10.000 Umdrehungen pro Minute, und just in diesem Moment dreht Bidi, Soundguru der Truppe, am Zündschlüssel seines Ford Mustang V8.

Bidi, alte Kanone: Holland, Drogen, Stoner-Rock. So einfach kann´s sein, oder?

»Holland hat tatsächlich eine lange Tradition, was Stoner- und Space-Rock-Bands angeht. A.P. Lady, die Vorläufer von ASTROSONIQ, waren schon 1989 aktiv. Kyuss und Monster Magnet waren also nicht die wichtigsten Inspirationen in Holland, sondern eher Black Sabbath und Hawkwind.«

Dann seid ihr schon lange dabei. Wie kam die Sache ins Rollen?

»Wir kommen aus der kleinen Industriestadt Oss. In Eindhoven gab es eine riesige Rock-Szene mit 7Zuma7, 35007, Candybar Planet und Peter Pan Speedrock. Wir stellten einen CD-Sampler zusammen, auf dem zahlreiche Combos aus Oss zu hören waren. Natürlich existierten diese Bands nicht wirklich (natürlich... - Red.), sondern es gab halt jeweils nur den einen Track auf der CD zu bewundern. Wir wollten die Szene-Freaks aus Eindhoven verarschen. Letztendlich fanden wir die Musik so gut, dass wir einfach zusammenblieben.«

Habt ihr so etwas wie eine Bandphilosophie?

»Unsere Philosophie ist, dass wir nur die Musik machen, die wir selber...

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