RH #190Interview

SEETHER

Gitarre oder Knarre?

Dass die ursprünglich aus Südafrika stammende Band kräftig im Windschatten von Nirvana und Pearl Jam, Creed und Nickelback segelt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass die Songs des Trios dabei "keine eigenen Duftmarken setzen und null Wiedererkennungswert haben", wie Kollege Schäfer in seiner Kritik des SEETHER-Debüts "Disclaimer" behauptete, ist hingegen Kokolores. Meint zumindest Sänger, Gitarrist und Mastermind Shaun Morgan.

Wieso lebt ihr neuerdings in den Staaten? Nur aus geschäftlichen Gründen?

»Eigentlich schon. Dabei hatten wir anfangs noch mit einem Umzug nach Europa geliebäugelt, doch als uns dann das amerikanische Label Wind-up (u.a. Creed, Drowning Pool - buf) unter Vertrag nahm, war klar, dass wir in die USA übersiedeln werden. Wenn man im Musikgeschäft Karriere machen will, muss man Südafrika verlassen und anderswo sein Glück versuchen. Da kam uns der mit Abstand größte Markt der Welt gerade recht.«

Wie schwer ist es euch gefallen, die Heimat zu verlassen?

»Ziemlich schwer. Wer lässt schon gerne Familie und Freunde zurück? Gottlob haben wir uns ziemlich schnell eingelebt. Mittlerweile sind die Staaten zu unserer neuen Heimat geworden.«

Demnach habt ihr also keinen Kulturschock erlitten?

»Nein. Dazu ist Südafrika zu sehr vom Westen, also Amerika und Europa geprägt. Nur an die andere Währung mussten wir uns gewöhnen. Außerdem fahren die Autos in Amerika auf der falschen Straßenseite.«

Wohnt ihr in L.A.?

»Da haben wir in der ersten Zeit gehaust. Seitdem...

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