RH #189Interview

TIMO RAUTIAINEN

Genickschüsse in frostigen Tälern

Wunderbare nordische Melodien, schwerste Gitarren, stampfende Midtempo-Songs sowie eine bemerkenswert eigenartige Stimme, die rätselhafte Texte in finnischer und deutscher Sprache singt: Das sind Timo Rautiainen und sein Genickschusstrio. Ein Trio übrigens, das ein Quartett ist. Die Band - in Deutschland bislang nur ein Insidertipp - gehört in ihrer finnischen Heimat zu den ganz großen Nummern.

Timo, es heißt, dass ihr im Frühjahr mal wieder ein Album in deutscher Sprache veröffentlichen wollt.

»Das ist momentan noch nicht sicher, denn zurzeit sind wir in Finnland sehr gefragt und ständig auf Tour. Sollten wir aber genügend Zeit finden, um dieses Album einzuspielen, werden wir das auch tun. Es wird wieder einmal sehr hart für mich werden, denn die deutsche Sprache ist meiner Meinung nach die schwerste Sprache der Welt. Sollte es zu diesem deutschsprachigen Album kommen, dann wird das Material auf unserem aktuellen finnischen Album "Rajaportti" basieren. Inhaltlich geht es um Geschichten über finnische Menschen. Es sind samt und sonders traurige Geschichten.«

Euer erstes und bislang einziges deutschsprachiges Album "In frostigen Tälern" erschien vor gut zwei Jahren. Wie kommt es, dass ein finnischer Rockmusiker sich mit der deutschen Sprache befasst? Soweit ich weiß, gab es mit M.A. Numminen bislang nur einen finnischen Künstler, der dieses Konzept konsequent durchgezogen hat. Allerdings eher in einer zutiefst humoristischen Art und Weise.

»Wir wollten einfach etwas...

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