RH #189Interview

TRUST CO.

Hot Home Alabama

Keine Angst, hier geht´s nicht um Börsendaten. Hinter dem Kürzel TRUST CO. versteckt sich nämlich kein Unternehmen, das am neuen Markt früher oder später Schiffbruch erleiden wird, sondern ein empfehlenswerter Newcomer in der Schnittmenge zwischen Helmet, Linkin Park, Papa Roach und Fugazi, der vor einigen Wochen mit "The Lonely Position Of Neutral" ein starkes Debüt ablieferte.

Vor allem hat die Formation aus Montgomery im US-Bundesstaat Alabama etwas vorzuweisen, worum sie die Konkurrenz in Los Angeles, New York, Chicago oder Boston extrem beneidet: einen Deal beim Musikgiganten Geffen Records. Dass der Präsident der Plattenfirma, Jordan Schur, das Quartett nach einem so genannten Showcase-Gig in L.A. höchstpersönlich unter Vertrag nahm, erfüllt die Bandgründer Jason Singleton (dr.) und Kevin Palmer (g./v.) zusätzlich mit Stolz. Zumal Mr. Schur in den letzten Jahren mit Limp Bizkit, Staind und Puddle Of Mudd gleich drei Kapellen zum internationalen Durchbruch verhalf, in deren musikalischem Dunstkreis sich auch seine neuen Protegés aus dem Bibelgürtel der Vereinigten Staaten bewegen.

»Als uns Jordan an dem Tag des Konzerts bereits nach drei Songs signalisierte, doch bitte aufzuhören, befürchteten wir im ersten Moment, dass es ihm nicht gefallen hätte. Aber er meinte nur: "Lasst uns sofort zu Geffen gehen." Dort hat er uns stundenlang rumgeführt und alles gezeigt, bevor er die Katze endlich aus dem Sack ließ und die fünf magischen Worte "I wanna do the deal" aussprach. Ein...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen