RH #188Interview

CORPORATION 187

Panik im Kinderzimmer Panik im Kinderzimmer Als Gary Holt in den Achtzigern die Textzeile "I´ll teach you a lesson in violence you won´t soon forget" ausbaldowerte, meinte er damit natürlich nicht die Jungs aus dem schwedischen Linköping, sondern seine

Als Gary Holt in den Achtzigern die Textzeile "I´ll teach you a lesson in violence you won´t soon forget" ausbaldowerte, meinte er damit natürlich nicht die Jungs aus dem schwedischen Linköping, sondern seine eigene Band Exodus. Dass sich auch New-Wave-Of-Thrash-Metal-Acts wie The Haunted, Darkane oder CORPORATION 187 dieses Motto auf die Fahne geschrieben haben, dürften die reaktivierten Kult-Thrasher aus der Bay Area aber mit stolzgeschwellter Brust registrieren.

Dabei beschränkten sich die Nordmänner in der ersten Zeit darauf, Klassiker der Herren Araya, King, Hanneman und Lombardo nachzuzocken.

»Eine klassische Coverband waren wir aber trotzdem nie. Zumal wir die Slayer-Tunes nur einstudiert hatten, um in Linköping an einem Nachwuchswettbewerb teilzunehmen. Das heißt, nach fünf oder sechs weiteren Shows war Schluss mit den Remakes, und wir haben endlich damit begonnen, eigene Songs zu schreiben. Außerdem war ich im Gegensatz zu meinen Bandkumpanen noch nie ein großer Slayer-Fan. Vor allem wegen Tom Arayas Gesang. Deshalb steht auch nur "Divine Intervention" in meinem CD-Regal«, gesteht Filip Carlsson, der sich nach einem kurzen Intermezzo als Basser Mitte der Neunziger mittlerweile als Schreihals des Quintetts betätigt und nebenbei noch in zwei anderen Bands die Sau rauslässt: Satanic Slaughter (Black Metal) und Demons To Prefer (ex-Thornclad, ebenfalls Thrash).

Musikalisch gehören CORPORATION 187 und ihr aktueller zweiter Hassklumpen "Perfection In Pain" in die...

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