RH #188Interview

IMMOLATION

Köter oder Dämon?

Die New Yorker Todesblei-Veteranen IMMOLATION haben sich weder von einem Labelwechsel noch von einer Umbesetzung vom Weg abbringen lassen und mit „Unholy Cult“ einen würdigen Nachfolger zum Killer-Album „Close To A World Below“ abgeliefert. Sänger/Bassist Ross Dolan ließ sich bereitwillig zum neuen Silberling, dem subtilen Wechsel vom Antichristlichen zum Antireligiösen und den mysteriösen „Son of Sam“-Serienmorden in seiner Heimatstadt Yonkers ausquetschen.

„Unholy Cult“ überrascht mit ziemlich eindeutigen Black-Metal-Anleihen, was Ross auch gar nicht leugnet.

»Natürlich kenne ich ein paar Black-Metal-Bands. Wir stehen dem Death Metal jedoch noch immer näher. Death- und Black Metal sind sehr extreme Kunstformen und haben dieselben Wurzeln. Wir wurden Anfang der Achtziger alle von denselben Bands inspiriert. Die frühen Alben von Kreator, Destruction, Sodom, Celtic Frost, Death, Slayer, Morbid Angel und Sepultura standen Pate.«

Soundtechnisch gibt es auf „Unholy Cult“ nicht den früher gewohnten Gitarren-Matsch, sondern eindringliche Leads über einem sehr abgespeckten Rhythmus-Gerüst. Beim Komponieren und Arrangieren wurde auch mehr Wert auf nachvollziehbare Strukturen und weniger auf flashige Sechssaiter-Kunststücke und progressive Spielereien gelegt.

»Der Gitarren-Sound ist tatsächlich anders als früher. Wir haben versucht, unseren Live-Sound auf die CD zu transferieren. Früher haben wir im Studio immer die verschiedensten Experimente gemacht und waren eigentlich selbst...

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