RH #188Interview

EVERON

Die Gedanken sind frei...

Keine sechs Monate nach der Veröffentlichung von "Bridge" gehen die Krefelder Progressive-Rocker von EVERON mit einer weiteren Albumschönheit an den Start. "Flesh" zeigt die Band von einer etwas leiseren Seite.

EVERON sind einzigartig. Bereits mit der Veröffentlichung ihres ersten Albums "Paradox" (1993) legte die Band um Kreativbündel Oliver Philipps (v., g., keys) den Grundstein für einen völlig eigenständigen Sound, den sie schon zwei Jahre später mit dem Album "Flood" perfektionierte. Orchestrale Songaufbauten, viel Bombast und umwerfend schöne Melodien sind die Essenzen der insgesamt sechs EVERON-Werke. Mit jeder weiteren Veröffentlichung unternahm die Band einen zusätzlichen Schritt in Richtung Natürlichkeit und mehr Gefühl - eine Entwicklung, die nun mit "Flesh" einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Denn da, wo "Bridge" die Band zuletzt vorrangig als die altbekannten Soundmaler präsentierte, die sich hingebungsvoll aus den Bereichen Prog, Metal, AOR und Hardrock ihr eigenes Rock-dominantes Soundsüppchen köcheln, sorgt "Flesh" für zahlreiche Überraschungen.

»Die Musik, die man macht, verändert sich nun mal über die Jahre. Genauso, wie man sich selber auch verändert«, tut sich Oliver mit einer Beschreibung der Gesamtentwicklung seiner Band schwer. »Wenn mir heute jemand sagt: "Mach doch noch mal so ´ne Platte wie "Flood" - das war eure beste", dann geht das einfach nicht. Wenn sich deine Musik nicht mehr verändert, dann hör am besten auf damit und such dir eine andere...

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