RH #188Interview

SURROGAT

Nix für Klugscheißer!

Der Name SURROGAT sagte mir bis vor kurzem so gut wie gar nichts - und wahrscheinlich ging´s den meisten von euch genauso. Trotzdem haben die Jungs schon diverse Scheiben veröffentlicht und gar nicht mal schlecht verkauft...

»Wundert mich nicht, dass du bisher nicht über uns gestolpert bist«, lacht Sänger/Gitarrist Patrick Wagner. »Wir haben zwar schon vier Platten gemacht, aber die waren - die letzte („Rock“ - Red.) mal ausgenommen - wohl weniger was für euch...«

Zur Erklärung: SURROGAT (unbedingt anchecken: www.surrogat.com), die auf ihrem (im Februar erscheinenden) neuen Album „Hell In Hell“ wie eine deutsche Version von AC/DC klingen, steckten früher eher in der „intellektuell anspruchsvolleren“ Noiserock-Schublade, haben von studentischer Klugscheißerei aber inzwischen die Nase voll: »Wir haben Bock, vor echten Leuten zu spielen, die Lust haben, richtig abzugehen - und nicht nur darüber zu sinnieren, was jetzt Text xy bedeuten soll. Vor echten Rockern zu spielen, macht viel mehr Spaß! Den Vergleich mit AC/DC nehmen wir als ultimatives Kompliment - obwohl wir uns selbst niemals trauen würden, uns im selben Atemzug mit einer solch einzigartigen Legende zu nennen.«

„Hell In Hell“, das größtenteils deutschsprachige neue Album der „Geläuterten“, ist musikalisch also klar dem simplen Rotz-Hardrock zuzuordnen und erinnert mich textlich irgendwie an die viel zu früh abgetretenen Frittz-Loch-Faves Kind Tot (Kennt die noch jemand?), die ähnlich lautmalerisch und originell zu...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen