RH #188Interview

AUDIOSLAVE

Viel zu gut für diese Welt?

Nach endlosem Management- und Plattenfirmen-Hickhack ist das selbstbetitelte Debütalbum der RAGE AGAINST THE MACHINE-Nachfolgeband AUDIOSLAVE mit Ex-Soundgarden-Röhre Chris Cornell endlich erschienen. Obwohl die Begleitumstände extrem chaotisch waren, gingen die Songwriting- und Aufnahme-Sessions absolut störungsfrei über die Bühne.

»Wir schrieben die Scheibe in den ersten drei Wochen, nachdem wir uns kennen gelernt hatten«, erzählt Cornell. »Solch ein songorientiertes Hardrock-Album findet man heutzutage nur noch selten. Die Art und Weise, wie es entstanden ist, erinnert an die klassischen Rockplatten der Vergangenheit. Ich glaube nicht, dass R.A.T.M.- oder Soundgarden-Fans von den Songs enttäuscht sind.

AUDIOSLAVE sind vier starke Persönlichkeiten mit einer ausgeprägten Arbeitsethik, und ich glaube, dass die Musik diese Konstellation gut reflektiert. Es ist großartig, nach meinen Soloalben wieder zu einer richtigen Gruppe zu gehören. Es fühlt sich fast an, als würde ich wieder in einer Garagenband singen.«

»Es gab niemals einen Namenswechsel oder einen Split, obwohl unsere Management-Situation eine Menge Unruhe verursacht hat«, blickt Gitarrist Tom Morello zurück auf die turbulenten letzten Monate. »Chris ist mal kurz ausgestiegen, aber seit wir unsere Manager gefeuert haben, läuft alles wieder wie am Schnürchen. Es gab ziemliche Kommunikationsprobleme, doch selbst als Chris uns zwischenzeitlich verließ, blieben wir gute Freunde und kümmerten uns umeinander. Nach einigen...

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