RH #187Interview

TAPROOT

Mit sechs Dosen zum Ruhm

Wenn es nach der Promo- und Marketing-Abteilung von Atlantic Records geht, startet „Welcome“, das neue TAPROOT-Album, in den USA in Kürze voll durch. Längst wird das junge Quartett in Übersee als „next big thing“ gehandelt und in einem Atemzug mit Szenegrößen wie Incubus und Staind genannt.

TAPROOT-Sänger Stephen Richards steht eine ereignisreiche Nacht bevor: Parallel zur Veröffentlichung des zweiten Major-Albums in den USA spielt die Band eine Show in Detroit und versetzt Mr. Richards so ganz nebenbei in die Lage, um Mitternacht seinen Geburtstag im großen Stil begehen zu können. Der Stressfaktor wird da ganz klar von der Vorfreude übertroffen.

»Freibier für alle meine Freunde! Heute spare ich eine Menge Kohle«, lacht der Frontmann zur Begrüßung ins Telefon, schiebt aber umgehend nach, dass bei der ausgefeilten Terminplanung sein ganz persönlicher Ehrentag eher eine untergeordnete Rolle gespielt hat. »Wichtig war eher, den Release mit einem Konzert in unserer Heimatstadt zu feiern. Wir stammen zwar aus dem benachbarten Ann Arbor, aber das Kaff liegt nur 30 Minuten von Detroit entfernt. Unsere ersten Gehversuche als Musiker haben wir in Detroit gemacht. Hier auf der Straße verkauften wir unsere ersten Demo-Tapes. Wir spielten in fast allen Clubs und waren Teil der lokalen Rock-Szene.«

Mittlerweile gilt das Quartett als Band, deren zweites Album nicht nur in Amerika mit Hochspannung erwartet wird. Bereits zwei Wochen vor der Albumveröffentlichung in den Vereinigten...

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