RH #187Interview

ZANDELLE

Einsame Kämpfer

Ob die im Review unserer letzten Ausgabe von Bruder Cle zu Recht abgefeierten und verdientermaßen mit einer Dynamit-Medaille ausgezeichneten Power/Speed-Metaller ZANDELLE tatsächlich „New York´s finest“ sind, sei mal dahingestellt. Unbestritten ist indes die Tatsache, dass der dritte Rundling „Twilight On Humanity“ mächtig gut reinknallt. Die im passenden Achtziger-Soundgewand aus den Boxen rumpelnden Mini-Epen mit Hymnencharakter bieten haufenweise sägende Gitarren und schneidende Vocals.

Der Gesang geht auf das Konto von George Tsalikis, der im zarten Alter von sieben Jahren von Athen nach Brooklyn zog, um den Amis zu zeigen, was ´ne Metal-Harke ist. (Klar, und Wölfi Schäfer schrieb noch vor der Schultüte seine erste Plattenkritik über Hans Albers - Red.) Mit den 1990 gestarteten Gothic Knights konnte er erstmals auf sich aufmerksam machen, obwohl die Zusammenarbeit von nicht allzu langer Dauer war, wie er beim telefonischen Plausch bestätigt:

»So um ´94 herum, als es mal wieder verdammt schlecht um den Metal stand, merkte ich, dass wir es nicht weit bringen würden. Da ich es auch terminlich nicht mehr auf die Reihe bekam, trennten wir uns, und ich begann mich auf mein Studium zu konzentrieren. Die Jungs haben danach noch zwei Alben bei Sentinel Steel Records (kultiges US-Label - ws) veröffentlicht.«

Wann genau hast du ZANDELLE ins Leben gerufen?

»Zwei Jahre später. Ich wollte einfach wieder Songs aufnehmen und begann, mich nach neuen Leuten umzusehen, was verdammt...

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