RH #186Titelstory

LACUNA COIL

Ein sonniges Gemüt auf Zombie-Jagd

Nichts Neues aus Italien? Same procedure as every year? Nun, irgendwie schon. Bodenständigkeit und Beharrlichkeit dürften im Falle von LACUNA COIL jedoch genau der richtige Weg sein, um die in der Schnittmenge aus Gothic-Rock und Dark Metal agierende Formation dauerhaft auf der Metal-Landkarte zu etablieren. Denn dort, wo andere Bands unter dem oft eher fragwürdigen Banner der musikalischen Weiterentwicklung ihre langjährigen Fans verprellen, zeichnet sich das bisherige Schaffen der sechs MailänderInnen vor allem durch seine wohltuende Konstanz in nahezu sämtlichen Belangen aus.

Nach einigen Line-up-Wechseln zu Beginn ihrer Karriere ist die aktuelle Besetzung nun seit Anfang 1999 unverändert, und seither haben weder musikalische Kurskorrekturen noch irgendeine Form von Image-Wandel stattgefunden. Ebenfalls eine Konstante bildet dabei die Steigerung der musikalischen Qualität mit jedem neuen Output. Es mag sein, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Platten nicht revolutionär groß ausfallen, aber dennoch sind sie zweifelsohne vorhanden.

Das findet auch die im Interview wie immer sehr sympathisch rüberkommende Frontfrau Cristina Scabbia, als sie das aktuelle Langeisen „Comalies“ mit seinen beiden Vorgängern „In A Reverie“ (1999) und „Unleashed Memories“ (2001) vergleicht.

»Der Hauptunterschied ist wohl der, dass wir es diesmal verstanden haben, effektiver zu arbeiten und von vornherein anders an die Platte heranzugehen. Wir haben gelernt, auf alle überflüssigen Parts...

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