RH #186Interview

SPIRITUAL BEGGARS

Schizophren und Spaß dabei

"On Fire" spaltet die Fangemeinde der SPIRITUAL BEGGARS in zwei Lager. Während Liebhaber klassischer Siebziger-Hardrock-Klänge beim aktuellen Output der Schweden mehr auf ihre Kosten kommen als je zuvor, vermisst die Rotzfraktion den schmierig-dreckigen Touch der letzten Alben. Die Truppe um Bandhäuptling Michael Amott liefert dennoch nach wie vor Klasse statt Masse, und das seit neuestem sogar mit intellektuellem Beistand.

Michael Amott und SPIRITUAL BEGGARS-Drummer Ludwig Witt sitzen übermüdet im Frühstücksraum ihres Hotels. Vom Betreuer der Band wird mir zugeraunt, das Interview doch bitte nicht allzu lang zu führen, weil die Jungs erst vor wenigen Stunden gelandet sind und sich nichts sehnlicher wünschen, als unter die Dusche zu hüpfen. Angeblich haben Amott und Witt seit einer Woche kein Wasser mehr gesehen. Daher kommt also der Begriff "Schweinerock"...

»So ist das im Showleben«, seufzt Gitarrist und Bandgründer Amott mit frisch getönter roter Mähne. »Die letzten beiden Tage waren sehr hektisch, weil wir einen extrem engen Zeitplan haben. Leider konnten wir auch nicht der Verführung widerstehen, die Nächte durchzumachen. Wir waren letzte Nacht erst um zwei Uhr im Bett, mussten aber um vier schon wieder aufstehen, um unseren Flug nicht zu verpassen.«

Mit ihrem neuesten Werk haben sich die 1992 gegründeten Retro-Rocker viel Zeit gelassen. Die Aufnahmen zu "On Fire" fanden bereits vor einem Jahr in Südschweden statt, und den Mix erledigte im November 2001 Fredrik...

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