RH #186Interview

SATYRICON

Luzifer rappelt sich auf

Mit einem dunklen, archaisch-intensiven Paukenschlag melden sich SATYRICON zurück. Drei Jahre rebellische Extravaganz kanalisieren und bündeln sich in einem gewaltigen Fluss schwarzer Lava. „Volcano“ bricht aus, manifestiert die Ausnahmestellung, die Satyr und Frost zu Recht innehaben, und beschert dem Zuhörer ein spannendes Aufeinandertreffen von Vergangenheit und Gegenwart. Heute war gestern noch morgen. Doch wann beginnt die Ewigkeit?

Satyr, wann schoss dir das erste Mal der Name „Volcano“ als möglicher Albumtitel durch den Kopf?

»Das kann ich nicht genau sagen. Bei allen anderen Alben habe ich stets monatelang gegrübelt, welcher Titel wohl eine perfekte Umschreibung von Musik und Texten sein würde. „Volcano“ steckte auf seine Art in mir. Ich spüre, dass es ein Teil von mir ist. Das Album ist keine bloße Produktion des Geistes, wie es die Vorgänger waren.«

Ein Vulkanausbruch ist gewaltig, einzigartig und unteilbar. So gesehen verwundert es, dass die Veröffentlichung von „Volcano“ in Skandinavien, Europa und Amerika getrennt voneinander passiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies in deinem Sinne ist.

»Ist es auch nicht. Das Album sollte überall am selben Tag veröffentlicht werden. Aber Capitol arbeiteten in Skandinavien etwas schneller als die EMI in Europa. Angeblich wäre sonst zu wenig Zeit für Bemusterung und Promotion geblieben.«

Euch selbst muss man allerdings auch einen gewissen Anteil an der Verzögerung zusprechen. Ihr habt von August bis November 2001...

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