RH #186Interview

FOO FIGHTERS

1 + 1 = 11

Als Dave Grohl die FOO FIGHTERS ins Leben rief, dachten viele zunächst, der ehemalige Nirvana-Drummer wolle mal schnell Kapital aus seiner Prominenz schlagen. Seine Qualitäten als Sänger, Gitarrist und Songwriter belehrten alle Zweifler jedoch schnell eines Besseren. Inzwischen hat sich seine Band als treibende Kraft in der Alternative-Rock-Szene etabliert und legt nach dreijähriger Funkstille mit „One By One“ ein starkes neues Album vor.

Im Vergleich zum teilweise arg schnulzigen Vorgänger „There Is Nothing Left To Lose“ lässt es das Quartett wieder deutlich heftiger krachen und knüpft in puncto Power ans Debüt an.

»Unser letztes Album war vielleicht etwas zu ruhig«, zeigt sich der sympathische Mastermind rückblickend einsichtig. »Zu der Zeit war gerade ein harter Sound angesagt, und es schien uns, dass die Leute mehr auf fette Produktionen als auf die Songs abfahren. Das hat uns gestört und rief bei uns eine Gegenreaktion hervor. Wir richteten den Fokus ausschließlich auf die Melodien. Ein weiterer Faktor war, dass das Album im Kellerstudio eines Freundes entstand, in dem wir sehr viel Zeit zum Experimentieren hatten. Dadurch war „There Is Nothing Left To Lose“ recht verspielt und für unsere Verhältnisse unrockig. Erst auf der folgenden Tour merkten wir, dass wir den Bogen wohl etwas überspannt hatten. Deswegen änderten wir einige Details und spielten die Songs live stets deutlich härter. Diese Erfahrung lehrte uns, nicht so viel Zeit mit den Aufnahmen zu verbringen, so...

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