RH #186Interview

ROGER MIRET AND THE DISASTERS

Diesen Stolz kann mir niemand nehmen!

Unter dem Banner ROGER MIRET AND THE DISASTERS zeigt Agnostic Front-Chef Roger Miret mit einigen Kumpels, dass er auch nach 20 Jahren New York-Hardcore noch weiß, woher seine wahren Roots stammen. Das selbstbetitelte Debüt bietet ursprünglichen Punkrock im klassischen Mitt- bis Endsiebziger-Stil.

 

Obwohl der Name der Gruppe anderes vermuten lässt, haben wir es hier mit einer richtigen Band und keiner Ego-Kiste von Hauptsongwriter, Gitarrist und Sänger Miret zu tun. Dennoch sind es vor allem Rogers persönliche Wurzeln, die sich im DISASTERS-Sound wiederfinden.

»Die erste härtere Band, die ich hörte, waren die Sex Pistols. Danach sah ich viele lokale Gruppen wie die Ramones, die Dictators und Blondie. Die absolute Initialzündung waren aber The Clash. Ich ging 1979 in New York zu einem Gig von ihnen, und es war um mich geschehen. Ich war 14 Jahre alt und lernte dort übrigens auch Harley Flanagan (damals mit 13 (!) Drummer der Stimulators und später Cro-Mags-Boss - d.Verf.) kennen. In einem Buch über The Clash gibt es ein cooles Foto aus dem Backstage-Bereich der damaligen Show. Dort sieht man Harley mit einigen Bandmitgliedern auf einem Sofa sitzen. Ich bin leider nicht im Bild, stand aber direkt daneben.«

Da klingt der Enddreißiger verdammt stolz und zeigt, dass er sich eine immense Begeisterungsfähigkeit bewahrt hat, obwohl er selbst längst zur lebenden Legende aufgestiegen ist.

Rogers stilistische Entwicklung ist interessant. So manche Band probiert zwischenzeitlich, neue...

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