RH #185Interview

ROBERT PLANT

Entspannte Zeiten

Led Zeppelin und kein Ende. Nach dem großen rockhistorischen Zweiteiler und dem Interview mit Bassist John Paul Jones meldet sich aus aktuellem Anlass nun auch Leadsänger ROBERT PLANT im Rock Hard zu Wort: Seit Ende Juni ist sein neues Soloalbum „Dreamland“ auf dem Markt und hat nicht zuletzt auch in Deutschland viele Freunde gefunden.

Das Ende war überraschend geräuscharm: Nach dem großen Tamtam um die beiden Alben „No Quarter“ (´94) und „Walking Into Clarksdale“ (´98) wurde das spektakuläre Jimmy Page & Robert Plant-Projekt nach Abschluss der Tournee zur zweiten Langrille 1999 erstaunlich leise zu den Akten gelegt. Von den beiden Protagonisten war dazu nicht viel zu vernehmen. Jimmy warf sich gleich wieder in Arbeit und tat sich mit den Black Crowes für eine Reihe von begeisternden US-Shows zusammen, wovon ein erstklassiges Livealbum eindrucksvoll Zeugnis ablegt. Robert indes tauchte richtig tief ab. Zwar tourte er von 2000 an mit einer obskuren Truppe namens Priory Of Brion offenbar durch ganz Europa, aber die Gastspielreise war dermaßen Underground, dass die klassische Led Zep-Klientel davon wenig bis gar nichts mitbekam.

Zwei weitere Jahre später sind die Voraussetzungen gänzlich andere: Ende Juni hat Herr Plant „Dreamland“ veröffentlicht, sein siebtes Soloalbum seit 1982 und eine durch und durch rootsbetonte, mehrheitlich von Coverversionen geprägte Scheibe, die aus jeder Pore den Spirit der späten Sechziger schwitzt - und das darf nicht nur, sondern soll diesmal auch...

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