RH #185Interview

RAUNCHY

Bemerkenswert naiv

Fear Factory sind tot - lang leben RAUNCHY! So oder so ähnlich bejubelte die Presse „Velvet Noise“, das Debütalbum der Dänen. Rock Hard sprach mit Gitarrist Lars Christensen darüber, ob es wirklich ausreicht, nur eine Rolle als Ersatzfutter für Fans der Angstfabrik zu spielen.

Besonders neunmalkluge Journalisten schrieben sogar, dass RAUNCHY jene Hits liefern würden, zu denen Fear Factory niemals in der Lage waren. Nun, bei allem Respekt für den Newcomer - aber wer derartigen Unfug zu Papier bringt, hat ein Jahrhundertalbum wie „Demanufacture“ offenbar nie so richtig verstanden. Und überhaupt: Lassen sich RAUNCHY wirklich so einfach in die FF-Schablone packen?

»Natürlich freut es uns, wenn wir mit Fear Factory verglichen werden, denn ich kann ganz offen zugeben, dass diese Band der kleinste gemeinsame Nenner bei den RAUNCHY-Mitgliedern ist. Als „Soul Of A New Machine“ erschien, wussten wir, dass wir einen ähnlichen Sound machen wollen. Dieses Album war ein bitter notwendiger Tritt in die Fresse einer stagnierenden Szene. Wir lieben futuristischen Metal, aber wir gehen bei weitem nicht so kalt und mechanisch wie Fear Factory vor.«

Im Gegenteil: Eure Songs klingen erheblich wärmer und lebensfroher.

»Ja, denn wir orientieren uns auch am Schaffen von Devin Townsend. Seine Art und Weise, organische Stücke zu schreiben, hat uns ebenfalls beeinflusst. Außerdem beeindruckt uns die Wärme von Bands wie den Deftones.«

Traditioneller Metal tangiert euch hingegen absolut nicht, oder?...

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