RH #185Interview

THYRFING

Odin kriegt die Weiber

Wer Odin kennt, weiß, dass er ein echt cooler Typ ist. Da er sich, wegen der schönen Weiber, meist nur in Skandinavien rumtreibt, berichten hauptsächlich die Nordländer von den großen Taten des einäugigen Mannes. THYRFING haben sich zwar bislang noch nicht als Hofberichterstatter in Asgard hochgedient, aber mit „Vansinnesvisor“ starten sie einen weiteren Versuch, daran etwas zu ändern.

Natürlich hatten sich auch THYRFING vor einigen Jahren die Sache mit dem Musizieren ganz anders vorgestellt: Platte aufnehmen, grölen, saufen, berühmt sein und Weiber - eben ganz wie Odin.

»Welcher Jungmusiker glaubt denn nicht daran? Wir haben uns nach unserem Debüt wie die Kings gefühlt. In Gedanken waren die Jobs schon gekündigt. Das neue Leben als Rockstar konnte beginnen.«

Doch die rosa Brille der Schweden wurde von den tiefschwarzen Nebelschwaden des Musikbiz´ schlichtweg für ungültig erklärt. Darüber kann auch Gitarrist und Chefdenker Patrik Lindgren schmunzeln. Es läuft eben nicht immer alles nach Plan.

»Wenigstens sind wir froh, mit THYRFING einen Bandnamen zu haben, der uns auch nach so vielen Jahren noch nicht über ist. Gar nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir auf die Idee gekommen wären, uns Swordbreaker, Blacksmith oder Dragonship zu nennen.«

Die Jungspunde waren gerade süße 16, als sie ihr Demo aufnahmen, und mit 17 durften sie schon Weihwasser aus dem Kelch von Tomas Skogsberg trinken.

»Ich erinnere mich gut an den Sommer 1997. Wir fanden es alle sehr...

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