RH #185Interview

INRAGE

Gesalzene Butter – gepfefferter Thrash

Niemals aufgeben – so lautet die Devise des Thrash-Kommandos INRAGE. Die Schweden lieferten trotz ihrer Hassgefühle auf das Musikgeschäft mit „Built To Destroy" einen vorzüglichen Kracher ab, der allen Freunden von The Haunted über Darkane bis hin zu Slayer runtergehen dürfte wie ein frisch Gezapftes.

Ursprünglich hieß die Band Lost Souls und veröffentlichte drei starke Alben, die von der Presse samt und sonders bejubelt wurden. Dennoch warfen die Nordländer vor drei Jahren die Flinte ins Korn – vorerst zumindest, wie Gitarrist Matte Jarnil berichtet.

»Nach jedem Lost Souls-Album dachten wir, dass es endlich mal an der Zeit wäre, unsere Songs den europäischen Fans live vorzustellen. Aber auch nach dem dritten Album "Fracture", das bei Nuclear Blast erschienen war, passierte einfach nichts. Es gab keinerlei Touranfragen, geschweige denn Toursupport. Wir haben niemals außerhalb Schwedens gespielt. Das machte die Band mürbe, und so entschieden wir uns 1999, die Segel zu streichen. Wir spielten noch eine Abschiedsshow in Schweden, und danach wollten wir nichts mehr mit dem Business zu tun haben.«

Lange hielt die Frustration jedoch nicht an. Man begann mit dem Schreiben neuer Songs.

»Ja, wir nahmen im Underground Studio fünf neue Tracks auf. Unser Producer Pelle Saether fand die Nummern so stark, dass er ständig auf uns einredete, wir sollten doch weitermachen. Im Sommer 2000 waren wir wieder so sehr Feuer und Flamme, dass wir uns entschieden, einen Neustart zu wagen. INRAGE...

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