RH #185Interview

CROWN OF THORNS

Pussy mit Iro

Jean Beauvoir hat sich in seiner über 25-jährigen Karriere vom Punkrock-Outlaw zur Yellow-Press-Berühmtheit hochgearbeitet, kooperiert mit Acts verschiedenster musikalischer Couleur und wirft nebenbei immer wieder gelungene Platten mit seiner Band CROWN OF THORNS auf den Markt.

Wo also soll man thematisch bei jemandem wie Jean ansetzen, wenn man ihn in entspannter Plauderlaune bei bestem Sommerwetter in einem Berliner Straßencafé vor sich sitzen hat? Vielleicht der Form halber bei „Karma“, dem neuen CROWN OF THORNS-Album, einer guten Scheibe, die wieder etwas zurück zu den Wurzeln des klassischen melodiösen Hardrock führt.

»C.O.T.-Fans mögen halt keine Experimente, wie ich sie zum Teil auf „Destiny Unknown“ hatte«, grinst der scheinbar in einen Jungbrunnen gefallene schwarze Sänger und Gitarrist unter seinem Cowboyhut hervor und nuckelt an einer Apfelschorle.

Also bekommen die Melodic-Rock-Fans ihre Dosis hookiger, erdiger Sounds. Für alles andere bleiben dem Amerikaner mit Zweitwohnsitz in der deutschen Hauptstadt seine sonstigen Arbeitsfelder. Denn als Komponist hat Jean auch außerhalb der Rockszene längst Fuß gefasst.

»Mein Musikverlag hat bestimmt 220 Songs von mir im Archiv. Über 100 sind bereits von den verschiedensten Interpreten aufgenommen worden.«

Dazu gehören amüsanterweise sogar die Buben von N´Sync.

Uwe Fahrenkrog-Petersen - früherer Nena-Keyboarder, zwischendurch mit Jean bei Voodoo X, inzwischen Komponist und Producer für diverse Acts - und Jean »wurden...

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