RH #185Interview

Zweitkarriere: Mafioso

Der Titel ihrer neuen Platte „Through The Storm“ legt die Vermutung nahe, dass RIOT seit dem letzten Album „Sons Of Society“ stürmische Zeiten zu bestehen hatten. Ob dem wirklich so ist, erörterte Stefan „Glasimausi“ Glas in einem Gespräch mit Gitarrist und Szene-Urgestein Mark Reale.

»Der Albumtitel bezieht sich auf unsere komplette Karriere, die eine echte Berg- und Talfahrt darstellt«, eröffnet der Klampfer das Gespräch. »Diesbezüglich könnte ich wirklich ein Buch schreiben. Allerdings gab es auch in den letzten Monaten einige Enttäuschungen, die wir zu verkraften hatten. Nach unserer Europatour im Winter 2000 hatten wir das Angebot, mit Dio in Amerika auf Tour zu gehen, was wir aus finanziellen Gründen leider ausschlagen mussten. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich die anderen Musiker wieder motivieren konnte. Des weiteren hingen wir einige Zeit in der Luft, weil unser Drummer Bobby Jarzombek aufgrund seines Engagements bei Halford für „Through The Storm“ nicht zur Verfügung stand. Glücklicherweise konnten wir mit Bobby Rondinelli einen guten Mann finden, der für die Platte eingesprungen ist. Da ich in New York lebe, sollte der Titel natürlich auch ein wenig eine Metapher für das sein, was im letzten Jahr am 11. September passiert ist.«

In den Anfangstagen - vom ´77er Debüt „Rock City“ bis zum ´81er Klassiker „Fire Down Under“ - wurden RIOT immer härter und metallischer. Wo siehst du heute die Gründe dafür?

»Für mich war es einfach eine natürliche Weiterentwicklung....

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