RH #185Interview

THE DILLINGER ESCAPE PLAN

Schöner Lärm

An DILLINGER ESCAPE PLAN scheiden sich definitiv die Geister: Unser werter Scheff bezeichnete die Amis, die letzten Frühling mit System Of A Down deutsche Hallen unsicher machten, in seinem Live-Review als „nervendes Hintergrundgekreische“, während eine stetig ansteigende Anzahl Fans extremer Klänge den seit 1997 wütenden Jersey-Fünfer für das Nonplusultra in Sachen Mathcore-Härte hält.

Gitarrist und Co-Gründer Ben Weinman hat den kürzlichen Europa-Trip in positiver Erinnerung: »Wir sind eigentlich ganz gut angekommen. Klar, ein Großteil des Publikums hat wohl nicht ganz verstanden, was bei uns abgeht, oder war schlichtweg nicht am Opener interessiert, was nichts Ungewöhnliches ist. Wir treten normalerweise in 500er-Läden auf, und wenn auch nur zehn Prozent von 12.000 System-Fans von uns Kenntnis nehmen, sind das eine ganze Menge Leute. Wir haben gleich hinterher noch eine kleine Europa-Tour gespielt, und es kamen doppelt so viele Zuschauer wie letztes Mal.«

Ben rechnet es System Of A Down, die sich ihre Opener ähnlich wie Tool nicht nach dem üblichen „Wer zahlt, spielt“-Prinzip aussuchen, hoch an, als Underground-Band überhaupt eine Chance bekommen zu haben.

»Es gibt eine ganze Menge Bands, die erzählen, wie toll sie unsere Musik fänden und wie cool wir wären. Aber keine davon hat versucht, uns zu helfen. Die System-Jungs haben etwas unternommen, anstatt nur zu reden. Alle möglichen Labels haben ihnen einen Haufen Schotter angeboten, wenn sie ihre neueste Scheißband...

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