RH #184Interview

NILE

Zombies im alten Ägypten

"Black Seeds Of Vengeance" hat bereits angedeutet, wozu die US-Deather NILE fähig sind. Mit dem neuen Album "In Their Darkened Shrines" haben sie jedoch einen wahren Klassiker fabriziert, zu dem Chef-Ägyptologe Karl Sanders nur allzu gerne Stellung bezog.

"In Their Darkened Shrines" ist natürlich wieder ein Konzeptalbum über das antike Ägypten geworden, was bei NILE nicht schwer vorherzusagen war.

»Mit unserem Bandnamen ist das Konzept quasi vorgegeben. Es wäre äußerst eigenartig, auf andere Themen umzuschwenken. Dazu müssten wir uns umbenennen.«

Noch dazu, wo Karl auf diesem Gebiet ein totaler Experte ist, der eigentlich das Fach studiert haben müsste.

»Noch bin ich nicht dazu gekommen. Aber vielleicht mache ich das mal, wenn ich älter bin. Ich kriege allerdings jede Woche mindestens einen Brief von einem College-Professor. Das ehrt mich sehr und zeigt, dass die Mühe, die ich mir beim Recherchieren gebe, nicht umsonst ist.«

Abgesehen von den Professoren müssen wohl Heerscharen von Studenten mit NILE-Shirts die Universitäten bevölkern.

»Das ist der Running-Gag bei uns im Tourbus. Aber in der Realität wird’s wohl nicht so extrem sein.«

Die Verbindung von Heavy Metal und ägyptischer Mythologie funktioniert schon seit Jahrzehnten prächtig. Karl hat dafür eine einleuchtende Erklärung: »Die Geschichten bieten sich sehr für Heavy Metal an. Da kommen viele Zombies, Kriege und andere grauenhafte Sachen vor, die geradezu nach einer Umsetzung mit Metal-Songs schreien. Death...

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